| 11ter Tag bzw. Tag 1
Freitag 12 Uhr Prüfung zu Ende - auf nach Hause - die letzten Sachen
packen und das Auto laden.
Da kam auch schon eine SMS von Jule: „Ich steh im Stau.“ Gut!
- Hab eh noch eine Menge Sachen einzupacken.
Gegen 3 Uhr startete ich endlich den Motor - das Ziel: Verfechtertage
in Grengiols im schweizer Wallis.
Während unserer kurzen Anreise, von nur 7 Stunden, besichtigten Jule
und ich das wunderschön am Bodensee gelegene Bregenz und 2 Bergpässe
in der Schweiz. Nachdem wir dutzend Fahrradfahrer überholt hatten,
erreichten wir endlich den langersehnten Campingplatz.
Nach einer kleiner Welcome Party ging es auch schon ab ins Bett.
Tag 12
10 Uhr und gerade fertig gefrühstückt - da startet auch schon
die Klemmer Ralley, wichtigster Bestandteil der Verfechtertage.
In 5er bis 6er Gruppen eingeteilt, starteten 9 Teams nacheinander um an
den fünf Stationen ihr Können unter Beweis zu stellen.
Station 1: Alle Mann auf den Fels in der Mitte des Fluß! Art und
Weise ist egal. Während einige Teams einfach Einen nach dem Anderen
am Wurfsack rüberzogen, schickten andere erstmal zwei Paddler zum
Stein, um dann festzustellen, dass dafür 3 Minuten nicht ausreichen.
Station 2: Nun gab es etwas Arbeit für die Feuerteufel unter uns.
Mit möglichst wenig Streichhölzern ein Feuer zu machen, war
für keine der Gruppen ein Problem. Meist wurde dafür eine Mullbinde
aus dem Erste Hilfe Set geopfert.
Station 3: Kehrwasser fahren. Gegen den Uhrzeigersinn mussten 8 Kehrwässer
angefahren werden. Dies stellte sich für einige, vorallem bei den
Aufwärtspassagen, als zu schwierig heraus. Andere wiederrum kämpften
sich durch die Strömungen hoch zum Start- bzw. Zielpunkt.
Station 4: Atemlos! Panzertape auf den Mund und Nasenklammer aufgesetzt
ging es einmal über den Fluss und dann wieder zurück. Wer wollte,
konnte noch auf dem Weg mit einer kleinen Spieleinlage in einer Walze
Bonuspunkte sammeln. Am Ende hieß es aussteigen, Panzertape runterreißen
und dem Stations-Personal zu lächeln :-D
Station 5: Die Aufgabe: Fünf Boote und vier Paddel ans andere Ufer
bringen, immer auf eine andere Art und Weise. Punkte gab es pro Materialstück
und pro Transporvariante, also maximal 18 Punkte.
Direkt im Anschluss paddelten Daniel, Jule, Flo, Ändy und Philipp
die Hausstrecke auf der Rhône vom Campingplatz bis zum Kraftwerk.
Nachdem sich am Ausstieg doch kein anderer Paddler zum Shutteln befand,
durfte Philipp sein Glück beim Trampen versuchen. Leider hielt keiner
an und er musste die 5km zum Campingplatz laufen.
Wieder wohlbehalten am Zeltplatz angekommen, stand auch schon die Frage
im Raum wer nochmal paddeln will. Daniel und Philipp entschieden sich
für eine zweite Befahrung, bei schon leicht gestiegenem Pegel, mit
anderen Paddlern vom Camp.
Wieder am Camp, lockte dann die Ankündigung einer Fluss-Spülung
nochmals Paddler auf die Rhône. Dieser Verlockung konnten auch Flo
und Daniel nicht wiederstehen.
Sie stiegen ein als die Rhône randvoll war und sich nur so ins Tal
stürzte... ;-)
Der Rest der Gruppe bereitete schon mal das Grillen mit dem frisch importieren
Fleisch vor. :-D
Abends stand dann noch ein Videovortrag und die Siegerehrung der Klemmer
Rally an, bei der Flo, Jule, Ändy und Philipp in den beiden Siegerteams,
„die Clowns“ und „die Hackstöck“, waren.
Daniel und Atte konnten mit ihren Teams nicht ganz mithalten ;-).
Jedoch entschädigte die Tombola Atte, für seinen Paddelverlust
am Anfang der Tour, mit einem nagelneuen Paddel. Als Glücksfeen überreichten
ihm dann unsere Mädels sein neues Paddel.
Der Abend endete mit einem kleinen „Erdbeben“, erzeugt durch
20 Wohnmobilparty-süchtigen Paddler, die an den Autos rüttelten
bevor wir sanft einschlafen durften.
 Die beiden Sieger Teams
Tag 13
Erstmal ausschlafen, dann frühstücken - Oh schon 12 Uhr! Hm,
Hausstrecke paddeln hatte auch niemand Lust, also Sachen packen und Autos
laden.
Nachdem das Roadtrip Team am Freitag durch Jule und Philipp verstärkt
wurde, verlässt uns heute Daniel.
Per Autoverladung ging es dann für den harten Kern + Jule und Philipp
am Nachmittag Richtung Thuner See. Bis dort schafften wir es jedoch nicht
mehr ganz und so waren wir gezwungen uns vor Thun einen Platz für
die Nacht zu suchen.
 Kleiner Web Zwischenstopp in Brig
Tag 14
Auf nach Gwatt an den Thuner See. Simme und Kander enttäuschten uns
mit nur leichtem Wildwasser. Nach kleiner Essenspause lockte uns die Welle
in die Innenstadt von Thun. Die Welle, die Ende August extra für
Wettkämpfe eingestellt wird, stand leider nicht. Jedoch genau hinter
dem Wehr bildete sich hinter zwei Schotts eine surfbar anmutende Welle.
Einen Einkauf und etwas Überlegen später versuchten sich Atte
und Philipp an der Welle. Dies überzeugte dann auch Flo. Statt durch
den Rücklauf des 1. Schotts in die Welle zu surfen, vergnügten
sich unsere Mädchen mit einem erfrischenden Bad im Thuner See.
 Thun
 Adrian & Philipp
 Adrian in Thun
Tag 15
Morgens ging es noch mal kurz an die Welle in Thun. Die Wettkampfwelle
stand zwar, wurde aber immer wieder grün. So ging es weiter zum Glenner.
Am späten Nachmittag hatten wir dann endlich die Autos umgesetzt
und waren bereit für die Befahrung von Uors bis Ilanz. Am Glennerwehr
zeigten uns Flo und Atte erstmal, ungewollt, ein paar Alternativen zum
Boof. Im Anschluss stürzten sich Jule, Andrea und Philipp mit Boof-Schlägen.
wie aus dem Bilderbuch, das Wehr hinab.
Mit der einbrechenden Dunkelheit machten wir uns auf den Weg zum Übernachtungsplatz
nach Bonaduz.
 Jule
 Andrea am Glenner Wehr
Tag 16
Geweckt von den Kuhglocken auf der Weide nebenan, machten wir uns auf
nach Chur. Dort mussten wir leider feststellen, dass die Welle schon wieder
nicht lief.
Einen kleinen Zwischenstopp mit Upload bei Mc später, ging es für
uns weiter ins Engadin. Die Giarsun Schlucht stand auf dem Programm. Für
die 3 Jungs ging es danach direkt weiter in die Adezer Schlucht. Abends
fuhren wir dann nach längerer Zeit mal wieder auf einen Campingplatz.
 Roadtrip Team in Scoul im Engadin
Tag 17
Der heutige Tag führte uns weiter das Inntal hinunter bis nach Österreich.
Wir fuhren die Tösener Schlucht und da wir mit Spielbooten unterwegs
waren, war die Freude groß kurz vor dem Ausstieg in Ried einen kleinen
Playspot gefunden zu haben. Dort verbrachten wir den restlichen Tag. Nach
der Playboat-Session machten wir uns auf in Richtung Ötztal.
 Der Playspot bei Ried




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